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Wasserabweisende Schuhe - gut geschützt durch die nassen Tage

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Wasserfeste Schuhe – Keine nassen Füße mehr!

Wasserabweisende Schuhe – keine nassen Füße mehrWasserfeste Schuhe sind auch im Sommer wichtig. Fast jeden ist es schon einmal passiert. Der schönste Sommertag verwandelt sich in wenigen Minuten in ein heftiges Gewitter mit viel Regen. Heil im trockenen angekommen, stellt sich dann heraus, dass die Schuhe nicht den sintflutartigen Regen Stand gehalten haben. Um fürs nächste Mal besser gerüstet zu sein, müssen neue Schuhe angeschafft, werden in den die Füße trocken bleiben und die Wind und Regen trotzen könne. Kaum im Schuhladen angekommen, sieht sich der Kunde von heute mit verschiedenen Begrifflichkeiten zum Thema wasserfest konfrontiert. Deswegen wollen wir Ihnen hier die wichtigsten Unterschiede zum Thema Wasserfest erklären und die bekannten Begriffe, wie Gore Tex genauer unter die Lupe nehmen.


Der Unterschied zwischen Wasserdicht und Wasserabweisend?

Wasserabweisende Schuhe – keine nassen Füße mehrDie Antwort ist eigentlich schon in den Wörtern enthalten. Wasserdicht bedeutet, dass kein Wasser in die Schuh durch den Stoff dringt, während Wasserabweisend darauf hinweist das die Oberfläche des Schuh Wasser abweist. Nun drängt sich die Frage auf, ist das eigentlich nicht dasselbe?

Nein und dies wird an einen einfachen Beispiel deutlich: Mit einer wasserdichten Uhr kann man ohne weiteres tauchen gehen. Bei Wasserabweisend hingegen macht es nichts, wenn sie mal im Regen ein paar Tropfen abbekommt. Unter Wasser hat die Uhr dann leider verloren, denn Feuchtigkeit dringt in den Innenraum des Gehäuses.

Vereinfachte kann gesagt werden: Wasserabweisende Schuhe halten Spritzwasser und Regen bis zu einem bestimmten Grad auf, ohne dass die Materialen Nässe bzw. Feuchtigkeit durchlassen. Ein wasserabweisender Stoff saugt keinesfalls Flüssigkeiten auf. Diese bleiben in Perlen auf der Oberfläche liegen oder laufen herunter. Wasserdicht dagegen sind Schuhe, die auch bei starken Einflüssen kein Wasser ins Schuhinnere lassen.

Unser Tipp: Tröpfeln sie ein paar Tropfen Flüssigkeit auf den Stoff und warten Sie einen kurzen Augenblick ab.

Grundsätzlich gilt es sollte bei beiden Arten keine Feuchtigkeit auf der anderen Seite zu spüren sein. Da Deutschland nicht ohne Grund das Land der Normen und Gesetzte ist, findet sich hier auch eine genaue Definition, die auf eine EU Norm zurück zu führen ist. Hersteller benutzen für die Bestimmung der Wasserdichtigkeit die Maßeinheit Wassersäule. Die Wasserdichtigkeit wird anhand der Höhe einer Wassersäule, die bei einem Test auf das Material gestellt wird ermittelt. Je höher die Säule, desto höher wird der Druck auf das Material. Die europäischen Norm EN 343:2003 besagt, dass ein Produkt mit einer Wassersäule ab 800 mm „wasserdicht“ ist. Textilen die einer Wassersäule von 800mm standhalten, ohne Feuchtigkeit durchzulassen, werden als wasserdicht bezeichnet.

Kurzum: Je höher die Wassersäule, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Füße trocken bleiben.

Beide Bezeichnungen signalisieren einen guten Schutz vor Wasser, z.B. Regen. Allerdings kann ein wasserdichter Stoff, der das Wasser trotzdem aufsaugt, mit der Zeit durch das Wassergewicht immer schwerer werden, was den Tragekomfort verringert.

Der entscheidende Unterschied zwischen wasserdicht und wasserabweisend ist also, dass die Füße sehr wohl nass werden können in wasserabweisenden Schuhen. Die Annahme das Wasserdichte Schuhe, eine unumstößliche Garantie für trockene Füße sind ist leider auch nicht ganz richtig. Hier mussten schon viele eine böse Überraschung erleben.

Die physikalische Erklärung hierfür ist sehr ermüdend. Die fachmännische Definition einer statischen Belastung und dynamischen Druckspitzen gehört eher in den Physik Unterricht einer Oberstufe. Aus diesen Grund eine kurze und einfache Erklärung: Beim Sitzen und knien treten wesentlich höhere Wasserdrücke auf, als die in der Norm geforderten 800mm. Hier raus folgt, dass man in Schuhen, die laut EU Norm wasserdicht sind, immer noch nasse Füße bekommen kann, je nachdem was man gerade tut.

Daher wurden Spezielle Materialien entwickelt, die durch eine wesentliche höhere Wassersäule, den Kontakt zu Flüssigkeiten wirklich nicht mehr fürchten müssen. Gore Tex ist hier ein ausgezeichnetes Beispiel. Durch ein spezielles Testverfahren wurde hier eine Säule von über 100 Metern nachgewiesen.


Wasserfeste Schuhe mit Tex Materialien

Mit wasserdichten Schuhen aus Texmaterial bleiben die Füße selbst bei Matsch und Regenwetter angenehm trocken und warm. Tex Schuhe sind die ideale Ausrüstung für Waldspaziergänge, durch nasses Gras. Sympatex Schuhe und Goretex Schuhe sind wasserundurchlässig und zugleich atmungsaktiv, dafür sorgen spezielle Tex-Obermaterialien. Das Obermaterial der Gore Tex Schuhe ist aus mehreren hauchdünnen Membranen gefertigt, hierzu werden Folien mit mikroskopisch kleinen Poren in einem aufwendigen Verfahren verarbeitet. Diese Poren lassen später den Gore Tex Schuh atmen. Das bewirkt, dass der Fuß auch bei Anstrengung wie Outdoor Sport nicht schwitzt und dennoch warm gehalten wird, denn der entstehende Wasserdampf wird durch die winzigkleinen Poren nach außen befördert. Das Obermaterial der Gore Tex Schuhe ist wetterbeständig und wasserabweichend. Regen, Matsch und Niederschlag können den Schuh nichts anhaben.

Sympatex ist, wie Gore Tex, ein eingetragenes Warenzeichen. Das Obermaterial weist allerdings keine Poren auf, dennoch der Schuh atmungsaktiv. Hierfür sorgen bestimmte Bausteine der Membran, diese ziehen die Feuchtigkeit, die im Schuh entsteht, an und absorbieren diese nach außen. Verbindet man die Sympatex Membrane mit einer wasserfesten Oberfläche, wird der Sympatex Schuh wind- und wetterfest. Für eine optimale Wetterfestigkeit werden die Nähte des Tex Schuhs verschweißt, würde dies nicht passieren, wäre der Schuh zwar größtenteils wasserabweisend, an den Nähten könnte jedoch Feuchtigkeit eindringen.

Bitte beachten Sie, dass nur unbeschädigte Tex Materialien regenfest sind, daher muss ein Tex Schuh genauso gepflegt werden, wie jeder andere. Für längere Haltbarkeit sollten Goretex und Sympatex Materialien daher vor dem ersten Tragen unbedingt imprägniert werden.


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